Informationen für unsere Patienten

Hier finden Sie Erläuterungen zu Krankheiten, Therapien oder zu allgemeinen medizinischen Fachbegriffen.


Neuerungen in der Fußchirurgie (Eintrag vom 15.01.2011)

Trotz großer Fehlstellungen und dadurch sehr großen und komplexen Eingriffen zur Korrektur wird eine immer frühere Belastbarkeit des operierten Fußes möglich: dank Einsatz spezieller winkelstabiler Implantate. Diese verlaufen zum Teil auch im Markraum des Knochens, liefern so eine noch höhere Stabilität und können unter der Haut des Patienten nicht zu Irritationen führen.

Selbst bei sehr großen Operationen am Übergang Rückfuß-Mittelfuß der sogenannten Lapidusarthrodese, die auch bei Rheumapatienten oft Einsatz findet, kann der operierte Fuß unmittelbar nach dem Eingriff bewegt werden und ca. zwei Wochen später schrittweise wieder belastet werden. Dies ist dank einer neuen Platte möglich, die an der Fußsohlenseite, d.h. an der Belastungszone eingesetzt wird und zudem eine Primärstabilität der Schrauben im Gewinde der Platte gewährleistet.


Wann hilft Akupunktur? (Eintrag vom 29.09.2010)

Nach einer Studie der Innungskrankenkassen ist Akupunktur eine erfolgreiche Therapiemethode. Die Studie belegt, dass 85% der Patienten eine Verbesserung Ihrer Beschwerden hatten. Die häufigsten Krankheitsbilder waren Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Atemwegserkrankungen.

Die Akupunktur ist eine sehr weit verbreitete Behandlungsmethode die mittels Einstiche mit Nadeln Störungen im Körper positiv beeinflussen. Man sollte nicht über den Gedanken erschrecken, dass Nadeln in die Haut gestochen werden. Die Akupunkturnadeln sind sehr fein und lösen nur einen geringen Schmerz an der Akupunkturstelle aus (weniger als der Schmerz bei einer Spritze). Durch den Stich und das zeitlich begrenzte Verweilen der Nadel werden energetische Reaktionen ausgelöst, die zur Heilung oder Linderung beitragen.
Nicht jede Krankheit oder jedes Beschwerdebild kann mit Akupunktur behandelt werden. Man benötigt viel Erfahrung, um die richtigen Akupunkturpunkte zu wählen. Dazu ist eine eingehende Besprechung und Anamnese notwendig. Oft ist die Akupunktur auch eine zusätzliche Methode zu einem ganzheitlichen schmerztherapeutischen Konzept.

Frau Dr. Held berät Sie gerne persönlich über die Möglichkeiten einer Akupunkturbehandlung.


Arthritis - Formen und Ursachen (Eintrag vom 29.09.2010)

Als Arthritis wird allgemein eine Gelenkentzündung bezeichnet. Bei der so genannten Polyarthritis sind, wie der Name "Poly" schon sagt, mehrere Gelenke entzündet, wobei es akute und chronische Verlaufsformen gibt. Es sind vorwiegend die peripheren Gelenke (Knie, Fuß) betroffen. Es kann aber auch nur ein einzelnes Gelenk betroffen sein.

Die Ursachen einer Arthritis sind sehr weit gestreut und es ist nahezu unmöglich, diese hier im Einzelnen aufzuführen. Eine Arthritis entsteht auch durch andere Erkrankungen wie z.B der Psoriasis (Schuppenflechte). Ein Gichtanfall (erhöhte Harnsäure) wird meistens durch eine Gelenkentzündung des Großzehen wahrgenommen. Auch dies ist eine Arthritis.
Verschiedene Untersuchungen wie Röntgen, Labor und körperliche Untersuchung sind für die Diagnose unverzichtbar. Auch eine Gelenkpunktion mit anschließender Untersuchung des gewonnenen Materials kann die Diagnose sichern.

Für die Behandlung stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung. Antientzündliche Medikamente wie Diclofenac werden meist als erste Therapie eingesetzt. Auch Goldpräparate und Immunsuppressiva gehören zur Basistherapie. Nicht jedes Medikament ist für jeden Menschen geeignet - jede Therapie muss vorab genau geplant werden.


OP-Vorbereitung (Eintrag vom 29.09.2010)

Nachdem immer mehr Operationen ambulant durchgeführt werden, müssen in der Regel die Patienten eine Operationsuntersuchung zum OP-Termin mitbringen. Auch manche Krankenhäuser haben diese Untersuchung in den ambulanten Bereich verlegt, insbesondere Tageskliniken.

Je nach Patientenalter oder bei bestimmten Vorerkrankungen muss ein EKG und/oder eine Röntgenaufnahme der Lunge angefertigt werden. Eine Blutuntersuchung ist bei jedem Patienten Standard.
Auf einem Fragebogen werden Vorerkrankungen und Risikofaktoren (Rauchen, Alkoholgenuss usw.) abgefragt. Des Weiteren werden Fragen zu Allergien (vor allem Medikamentenallergien), Medikamenteneinnahme oder Voroperationen gestellt.
Zuletzt folgt eine körperliche Untersuchung durch den Hausarzt, bei der insbesondere Herz und Lungen beurteilt werden. Aus all diesen Untersuchungen und Daten kann das Risiko einer Operation (Narkosefähigkeit) ermittelt werden.

Alle Untersuchungsergebnisse und der Fragebogen müssen beim Narkosevorgespräch dem Narkosearzt vorgelegt werden.


Das künstliche Gelenk - Vielfältige Möglichkeiten der Versorgung (Eintrag vom 29.09.2010)

Bei schwerer Abnützung an den Kniegelenken, wenn jeder Schritt schmerzt, können wir Sie mit Endoprothesen, d.h. mit einem künstlichen Gelenk versorgen.
Auch Verschleiß an anderen Gelenken wie der Hüfte versorgen wir mit Kunstgelenken modernster Art.

Wir kümmern uns an den Anschluss eines stationären Aufenthaltes selbstverständlich auch um eine Rehabilitationsmaßnahme.

 

Praxisanschrift
Am Stein 10
85049 Ingostadt

Tel. 0841 35200
Fax 0841 3796738






Wir operieren in der

Klinik Dr. Maul
Östliche Ringstr. 4
85049 Ingolstadt
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